Schulbildung

Bildung ist die Basis für nachhaltige Entwicklung. Fünfhundert Kinder erhalten nach Corona seit 2022 der neuen Schule eine qualitativ hochwertige Grundschulbildung.

Mai 2024 – Der Kindergarten muss verlegt werden

Unsere Schule platzt aus allen Nähten. Sie war ursprünglich für 500 Kinder geplant. Nach Corona konntenviele Schulen in der Region ihren Betrieb nicht wieder aufnehmen. So haben viele Eltern ihre Kinder bei uns angemeldet. Bei der Planung der Schule 2016 wollten die Eltern einen Kindergarten (Vorschule) mit integrieren. Dueser hat aber mommenten mehr als 200 Vorschüler aufgenommen. Durch den guten Ruf unserer Hand-in-Hand Schule wird der Andrang im nächsten Term weiter steigen. Daher müssen die Vorschüler in ein anderes Gebäude ziehen, das zur Zeit gebaut wird.

Mai 2022 – Der Computerraum ist besonders faszinierend

In Deutschland hat fast jeder Haushalt einen Computer. In Uganda ist das nicht so. Zumindest auf dem Lande in Kasambya kommen die Kinder unserer Schule erstmalig im Computerraum mit den 25 Notebooks in Berührung. Für die heutige Schulbildung ein MUSS! Hier kann man sehen, wei groß die Faszination ist, die von den Notebooks ausgeht.

April 2022 – Unsere Schule „Hand in Hand Community School“ hat jetzt über 400 Kinder

Unsere Primary School startet nach Corona gleich mit über 400 Kindern. Duch die Pandemie mussten alle Schulen in Uganda für zwei Jahre schließen. Das haben viele private Schulen nicht überlebt, da ihnen die Einnahmen fehlten und sie konnten ihre Lehrer nicht mehr bezahlen und sie haben sich anderweitig orientiert. Wir haben den Lehrern andere berufliche Perspektiven in Kasambya gegeben. Schweinezucht, Produktion von Pflastersteinen und Auftragsarbeiten in der Region um nur einieg zu nennen. Damit konnten wir fast alle Lehrer halten.

Januar 2022 – Nach über 94 Wochen dürfen die Schulen endlich wieder öffnen

Wegen Corona hatte die ugandische Regierung seit dem 12. März 2020 alle Schulen schließen lassen. Eine schreckliche Zeit für alle Schüler und Lehrer. Aber jetzt war es endlich wieder soweit, alte Schulfreunde wiederzutreffen und endlich wieder ein Stückchen Normalität zu schnuppern. 

Als wir im letzten Oktober dort waren, hatten wir für eine Farewell Party Luftballons und andere Kleinigkeiten mitgebracht. Wegen Corona waren jedoch die Schulen bei unserer Abfahrt immer noch geschlossen. Wir hatten vorgeschlagen nach der Wiedereröffnung unserer Schule einen German Day zu veranstalten. Der war gestern. Man kann den fast 350 Kindern ansehen, wie groß die Freude ist, endlich wieder zur Schule gehen zu dürfen. Übrigens, 113 Kinder sind als Internatskinder für die nächsten 3 Monate auf dem Campus untergebracht.

Leider mussten die Gebühren unserer privaten Schule auch angepasst werden. Sie gelten pro Term und berechnen sich folgendermaßen (Uganda Shilling in EURO umgerechnet):

Schüler, die täglich fußläufig zur Schule kommen (einschließlich Mittagessen)

Vorschule bis Top Klasse              21,00 €/Term

1. – 3. Klasse                                 27,00 €/Term

4. – 5. Klasse                                32,00 €/Term

6. Klasse                                      40,00 €/Term

7. Klasse                                       53,00 €/Term

Internatskinder (einschließlich Übernachtung und Vollverpflegung)

Vorschule bis 5. Klasse                80,00 €/Term

6. Klasse                                    106,00 €/Term

7. Klasse                                    132.00 €/Term

Oktober 2021 – Wir weihen die Schule ein

Im Oktober 2021 waren wir zur Einweihung der Schule wieder im Projekt und sie ist wirklich toll geworden.

April 2021 – Abschlussarbeiten an der Schule

Die Schule ist fast fertig. Bis zum 30. April müssen alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. In diesem 3. Bauabschnitt wurden 10 Lehrerwohnungen, ein Verwaltungsgebäude mit einer Photovoltaikanlage und eine umfassende 3,5 Meter hohe Mauer mit Eingangstor und Wachhäuschen gebaut. Ausserdem wurde der Campus teilweise gepflastert und mit Beeten bepflanzt. Der Betrieb mit 500 Kindern ist möglich, aber wegen Corona noch nicht erlaubt.

17. Oktober 2020 – Auf dem Campus gibt es jetzt auch ein Quarantänezimmer

Die Schulen bleiben bis Anfang 2021 geschlossen. Und nicht alle dürfen ihren Unterricht wieder aufnehmen. Nur die, die alle vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen einhalten dürfen dann wieder ihre Tore öffnen. dazu gehört auch ein Quaramtänezimmer.

6. Mai 2020 – Vorbereitungen für die Wiedereröffnung unserer Schule

Mit zusätzlicher Unterstützung der „Aktion Weltkinderhilfe“ aus Bad Honnef konnten wir uns umfassend auf die Rückkehr der Kinder vorbereiten. Angeschafft wurden Fieberthermometer, Desinfektionsmittel für Hände und Flächen, Sprayer für Räume, Schürzen, Handschuhe und Gummistiefel. 17.500 Masken wurden unserer Schule von der Fa. Lemo Maschinenbau aus Nierderkassel gespendet. Lemo hat sich sogar um den Transport gekümmert und dafür auch die Kosten übernommen. Toll! Danke!

12. März 2020 – Alle Schulen in Uganda werden geschlossen

Unser Schule wird auf Grund der Corona Pandemie vorerst geschlossen. Die Bauarbeiten für den 3. Bauabschnitt gehen jedoch weiter. Für die Bauarbeiten ist es aus Sicherheitsgründen sogar von Vorteil, dass die Kinder nicht auf dem Campus sind.

10. September 2019 –  Das Lernen geht in die dritte Runde

Mehr als 360 Kinder beginnen heute den 3. Term des aktuellen Schuljahrs.
Das ugandische Schulsystem teilt das Schuljahr in 3 Abschnitte (s.g. Terms): Jeweils drei Monate Schule, gefolgt von einem Monat Ferien.
Wir wünschen einen guten Start und viel Spaß beim Lernen.

29. April 2019 – Adé Kasambya

Nach 10 Tagen intensiver Zusammenarbeit verabschieden sich die acht Mitglieder aus unserem Projekt schweren Herzens aus Kasambya. Die Zeit war vollgepackt mit Meetings und Gesprächen. So konnten Unklarkeiten beseitigt und neue Eindrücke gesammelt werden.
Höhepunkt war aber definitv die Übergabe des 2. Bauabschnitts.
So sagen wir: Adé Kasambya und sind sicher, es ist kein Abschied für immer.

20. Februar 2019 – Perspektivenwechsel

Neue Bilder aus dem All hat Google Maps von unserer Schule gemacht.
Wir finden, so kann man die neuen Abschnitte noch besser sehen.

4. Februar 2019 – Das neue Schuljahr beginnt

Die Schlafsäle stehen kurz vor ihrer Vollendung.

Im Dritten Jahr existiert nun unsere Schule und sie wird jetzt zusätzlich Internatskinder aufnehmen können. Die Schlafsäle werden rechtzeitig fertig. Die Mensa und die Nebengebäude werden anschließend fertiggestellt.

Was kostet die Schule in Uganda eigentlich?

Die Wurzeln des heutigen Schulsystems liegen in der britischen Kolonialzeit. Ein Schuljahr besteht aus 3 Terms mit je 4 Monaten. Ein Monat eines Terms sind stets Ferien. Also gehen die Kinder dreimal drei Monate zur Schule.

Die Gebühren für unsere privaten Schule gelten pro Term und berechnen sich folgendermaßen (Uganda Shilling in EURO umgerechnet):

Schüler, die täglich fußläufig zur Schule kommen

Vorschule bis 2. Klasse               15,00€/Term

2. – 4. Klasse                               16,50€/Term

5. – 7. Klasse                               19,00€/Term

Internatskinder (einschließlich Übernachtung und Vollverpflegung)

Vorschule bis 6. Klasse               59,00€/Term

7. Klasse                                     71.00€/Term

Die Lehrer an unserer Schule verdienen zwischen 70€ und 115€ pro Monat.

Dezember 2018 – 70 Etagenbetten für die Internatskinder wurden gesponsert

Da unsere Schule regen zulauf hat, haben wir für die beiden Schlafsäle des Internats insgesamt 70 Etagenbetten zur Spende ausgeschrieben. Der jeweilige Sponsor konnte, wie damals bei den Schulbänken, einen kleinen Gute-Nacht-Gruß drauf schreiben lassen und hat von uns ein Foto des Bettes bekommen. Und tatsächlich – für alle Betten konnten Sponsoren gefunden werden. An dieser Stelle ein ganz großer Dank an alle die mitgeholfen haben. Sie haben ermöglicht, dass unsere Internatskinder jeden morgen gut erholt in den Unterricht kommen können!

29. August 2018 – Der Erweiterungsbau unserer Schule konnte begonnen werden

Nach einem sehr langen Antragsverfahren beim BMZ wurden endlich die notwendigen Gelder für die Erweiterung unserer Schule bewilligt und der Bau konnte begonnen werden. Bis zum 4. Februar müssen zumindest die beiden Übernachtungssäle fertig sein.

15. Dezember 2017

Unsere Schule hat eine Homepage… einfach mal hier klicken

1. Dezember 2017 – Sportsday

Am letzten Tag des Schuljahres feierte unsere Schule einen Sportsday. Die Freude war groß. denn es gab nagelneue Fußballschuhe. Eine tolle Spende vom Intersport Axel Schmidt aus Bad Honnef.

15. November 2017 – Wir brauchen nochmal 68 Schulbänke

Im nächsten Jahr soll unsere Schule um Übernachtungsmöglichkeiten für Internatskinder erweitert werden. Wir haben nochmal die gleiche Spendenaktion wie im letzten Jahr gestartet.

8. November 2017 – Stephen, unser Projektleiter volontiert an deutschen Schulen

Im November war unser Projektleiter Stephen Jumba bei uns in Deutschland, Neben der Nachhaltigkeit war auch das Thema Bildung ein ganz wichtiges Thema für ihn und unser Projekt. Er konnte an mehreren Schulen in Bad Honnef auch mit eigenen Aktivitäten erste Eindrücke mitnehmen.

15. März 2017 – Man kann unsere Schule sogar aus dem All sehen?

Google Earth macht es möglich.

20. Januar 2017 – Fertig

Eine tolle Schule haben wir da gebaut. Jetzt geht es an die Erweiterungen.

Dezember 2016 – Good Hope wird geschlossen

Die alte Schule hat ausgedient.

24. Juli 2016 – Nach einer Woche stehen die Grundmauern

Unglaublich, in welcher Geschwindigkeit und mit welcher Präzision das ugandische Unternehmen arbeitet. Nach einer Woche ist, wie geplant, die Grundplatte fertig. Erste Mauern stehen. 

16. Juli 2016 – Es geht los

Dieser Tag war ein ziemlich glücklicher Tag für unser Projekt. Der erste Spatenstich für die neue Schule steht symbolisch für den Beginn einer neuen Zeit für die Menschen in Kasambya. 

23. Juni 2016 – Im Juli können wir mit dem Neubau der Schule beginnen

Und wir brauchen mehr denn je dringend eure Hilfe, da wir vom BMZ nur einen Zuschuss erhalten….Hier können Sie helfen.  

November 2014 – Die neue Schule wird 2016 gebaut!

Auf das Bild klicken für das Schulvideo.

Der Neubau der Schule ist für 2016 geplant. Aber zunächst muss die Finanzierung stehen. 75 Prozent bekommen wir vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 25 Prozent muss unser Projekt selbst unter anderem über Spenden aufbringen. Das bedeutet, dass wir für den ersten Bauabschnitt bis September nächsten Jahres 12.500 Euro Spenden sammeln müssen. Sie können uns dabei helfen! Jeder Betrag zählt! Ein Sack Zement kostet zum Beispiel 10 Euro und davon brauchen wir sehr viele. Also, schenken Sie doch einfach mal einen (oder mehrere) Sack Zement oder Steine. 

September 2014 – Ein zweiter Architekturentwurf für den Schulneubau liegt vor

So in etwa soll der Schulkomplex aussehen. Jetzt muss über die Qualitäten, Ausbaustufen und Kosten mit dem Architekten diskutiert werden. 

Januar 2013 – Vorbereitungen für das neue Schulgebäude in Kasambya 

Die Vorbereitungen für den Neubau des neuen Schulgebäudes in Kasambya sind in vollem Gange. Folgende Schritte sind notwendig:

1. Grundbucheintrag (das schwierigste Kapitel)

2. Bildung eines Konstuktionsteams 

  • Rev.Fr.Joseph Remmy Lubwama Musisi.- Coodinator
  • Mr.Noa Kakooza-Adminstrator St. Francis Hospital Mityana – as Advisor  
  • Mr.Gerald Ssali – District Inspector of Schools Mityana Districy and Director Denis Katumba Primary School Mityana – as Advisor.
  • Ms. Margaret Mamatovu Ssanyu- Audit Administrator Centenary Bank Namirebe Branch Kampala – as Financial Advisor.
  • Mr.Kisomose Paul  from Hand in Hand Association Executive Kasambya
  • Mrs. Nakalembe Sarah from Hand in Hand Association Executive Kasambya
  • Mr.Bukenya Noah from Hand in Hand Association Executive Kasambya

Status bis 2011

Die nächst gelegene offizielle Grundschule (Primary School) befindet sich im 3 Kilometer entfernten Gemeindezentrum Naluggi. Hier gehen täglich 650 Kinder aus der Umgebung davon 40 aus Kasambya zur Grundschule. Eine Klasse wurde von „Hand-in-Hand“ mit neuen Schulbänken ausgestattet. Die Schule verfügt über die Klassen 1-7. Derzeit wird in Naluggi ein weiteres Gebäude für eine Sekundarstufe gebaut. 

3. Juni 2009 – Die Schulbänke sind endlich fertig

„Europäer haben Uhren, Afrikaner haben die Zeit“, so lautet ein altes afrikanisches Sprichwort, das auch leider immer wieder in unserem Projekt gilt. Die Schulbänke, für die uns ein Spendenbetrag anläßlich des des Schulfestes der GGS Reichenberg am 3.12.2007 (!) übergeben wurden nun endlich fertiggestellt und geliefert. 

9. April 2009 – „Good Hope“ wird neu gebaut

Auf unserem letzten Projektmeeting haben wir beschlossen, dass wir die jetzige Schule in Kasambya, die den Namen „Good Hope“ wirklich zu Unrecht trägt neu bauen werden. 
Zur Zeit kommen jeden Tag 370 Kinder (300 aus Kasambya und 70 von außerhalb) um hier am Unterricht teilzunehmen. Die Vorraussetzungen für effektives Lernen können kaum schlechter sein. Es gibt kaum Schulbänke und Tafeln oder sonstiges Unterrichtsmaterial. Drei Lehrer unterrichten die Klassen 1 bis 7 der Primary School – vergleichbar mit unserer Hauptschule. Die Eltern müssen jährlich einen Betrag von 36€ Schulgeld pro Kind für die privat betriebene Behelfsschule zahlen.
Geplant ist ein Neubau aus Ziegelsteinen mit ausreichend Räumen für alle Schüler. Hierfür wird zunächst ein passendes Grundstück gesucht. Gleichzeitig analysieren wir die Anforderungen für einen angemessenen Unterricht. Danach weren wir die Rahmenbedingunegn an einen ugandischen Archtitekten übergeben, der uns einen Plan entwirft. 

4. Juni 2008 – „Good Hope in Kasambya“

Bad Honnef, morgens gegen 7.30 Uhr
Einem Autokorso gleich quälen sich große und kleine PKW durch die engen Straßen zu Kindergärten und Schulen. Eltern liefern ihre Kinder aus Sorge um deren Sicherheit direkt vor den Toren der jeweiligen Einrichtung ab.
Ganz anders sieht es in dörflichen Gegenden Ugandas aus. Beschwerliche Fußwege von mehr als 5 km Länge ohne die Begleitung Erwachsener sind dort auch für vier- und fünfjährige Kinder an der Tagesordnung, wenn sie eine Vorschule oder eine Schule besuchen wollen.
Diesen unerträglichen Zustand nahmen Henry Ssenkaatuuka und Moses Mupanda zum Anlass, mit der Unterstützung von Isaac Kisumbo die „Good Hope Infants School“ zu gründen. Diese Schule liegt im Bezirk Kasambya – Mityana. Sie wurde 2003 gegründet, u.a. mit der Intention, einen annehmbaren Schulweg zu ermöglichen, die Qualität der Schulbildung deutlich zu verbessern und neue Arbeitsplätze in der Nähe zu schaffenWas als kleines Projekt mit 37 Kindern begann, ist mittlerweile eine stattliche Schule mit insgesamt 220 Schülerinnen und Schülern, die eine Vorschule und eine Schule bis Klasse 7 beinhaltet.
„Unterstützt wird dieses Vorhaben auch durch das unermüdliche Engagement der Eltern. Viele Schwachstellen behindern den Schulablauf, wie z. B. der schlechte Zustand der Gebäude, das Fehlen einer direkten Wasserversorgung, die aufgrund der großen Armut oft stockenden Elternbeiträge, wodurch Schulmaterial und andere Notwendigkeiten nicht im notwendigen Umfang angeschafft werden können.“, sagt Ursel Nunner, als Lehrerin verantwortlich für die Schulbildung im Projektteam in Bad Honnef.Trotz dieser Einschränkungen und Missstände haben es die Gründer dieser Schule geschafft, eine Schulspeisung für die Kinder zu gewährleisten, und sie setzen sich weitere ehrgeizige Ziele.
So plant man natürlich eine Gebäudesanierung, eine direkte Wasserversorgung und ein Internat für solche Kinder, die die „Good Hope Infants School“ besuchen möchten, aber weiter entfernt wohnen. Ebenso arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer an der stetigen Verbesserung des Bildungsstandards im Dorf, um den Kindern den Einstieg in weiterführende Schulen in benachbarten Städten zu ermöglichen. Nur durch eine nicht abreißende Kette von gründlicher Schulbildung und anschließender Berufsausbildung ist die Chance gegeben, eine Arbeitsstelle zu finden und so der Armut zu entrinnen.Die „Father Charles Convention“ hat auch hier im Rahmen ihrer Hilfe zur Selbsthilfe erste Maßnahmen zur Unterstützung eingeleitet und dafür gesorgt, dass marode Schulbänke erneuert werden. Weitere Schritte zur Verbesserung der Qualität werden folgen. 

6. September 2007 – Wir brauchen Spezialisten!

Die Ausbildung von Spezialisten und Experten ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg Kasambyas in die wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Derzeit kann kein einziger der Dorfbewohner eine spezialisierte Ausbildung vorweisen. Nur wenige Dorfbewohner haben überhaupt einen Schulabschluss der Sekundarstufe II, der sie befähigen würde, eine Ausbildung beginnen zu können.Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, wenn die gesteckten Ziele, wie beispielsweise die Versorgung des Dorfes mit Elektrizität oder die Gründung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft mit nachhaltiger Wirkung umgesetzt werden sollen.

Dank des großen und unermüdlichen Einsatzes von Father John-Paul Jjumba, dem Projektleiter vor Ort in Uganda, ist es uns gelungen, zwei geeignete Ausbildungszentren zu finden, die im Bereich Elektrik bzw. Landwirtschaft ausbilden. Unter den Dorfbewohnern konnte er zwei junge motivierte und engagierte Männer ausfindig machen, die alle Voraussetzungen erfüllen, um eine Ausbildung beginnen zu können.

Somit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Pünktlich zum 1. August konnten unsere beiden Kasambyaner ihre Ausbildung aufnehmen. Der 22 Jahre alte Charles Mubiru hat am St. Josephs Technical Institute Kisubi in der Nähe von Kampala eine 2 ½ Jahre dauernde Ausbildung zum Elektriker begonnen.Im Bereich Landwirtschaft wird der 25 Jahre alte Lule Louis ausgebildet.

Seine Ausbildung im Mityana Agrovet-Institute (MAVI), die auch betriebswirtschaftliche Aspekte beinhaltet, wird ebenfalls 2 ½ Jahre dauern.In beiden Schulen wird ähnlich wie in Deutschland nach einem sogenannten Dualen System unterrichtet: Neben dem theoretischen Schulunterricht besteht ein großer Anteil des Unterrichtes aus praktischen Übungen. Das Schuljahr ist wie überall in Uganda üblich in Trimester unterteilt.Die Ausbildungskosten betragen für den gesamten Zeitraum von 2 ½ Jahren jeweils 2.100,– €. Finanziert werden sollen diese Maßnahmen zu einem großen Teil über die Internet-Plattform www.betterplace.org, auf der wir einzelne Teilprojekte eingestellt haben. Gespendet werden kann aber auch jederzeit auf dem herkömmlichen Weg: entweder auf das Konto des Vereins Nr. 20004255, BLZ 380 512 90.

Nach dem Ende ihrer Ausbildung warten auf unsere beiden Experten spannende Herausforderungen:Zu den Aufgaben des Elektrikers würde dann beispielsweise die Wartung einer Hybridanlage auf der Basis von Photovoltaik und Jatrophapflanzendiesel gehören. Sollte diese realisiert werden können, ist es unerlässlich, einen Experten vor Ort zu haben, der die Nachhaltigkeit der Anlagen sicherstellt. Für die Kultivierung der Jathrophapflanzen wäre zudem das Knowhow des Landwirtschaftsexperten wichtig. Er soll außerdem unter anderem mit der Gründung und Leitung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft betraut werden. 

Status ab 2002

In Kasambya wurde auf die private Initiative von Isaak Kisembo, eines Dorfbewohners wurde 2002 eine provisorische Einrichtung die „Good Hope School“ mit einfachsten Mitteln errichtet, in der 404 Kinder (ca. 100 aus Kasambya und 300 von außerhalb)von der 1. bis zur 7. Klasse unterrichtet werden. Diese Schule hat allerdings bisher keine staatliche Lizenz und arbeitet illegal, so dass die Kinder keine Abschlusszeugnisse bekommen. Dazu müssen sie nach Abschluss der Klasse 7 eine Prüfung an der anerkannten Primary School in Naluggi ablegen.
Kaputte Schulbänke und Tafeln und auch  Unterrichtsmaterial ist nicht ausreichend vorhanden. Acht Lehrer unterrichten die Klassen 1 bis 7.

Eckdaten „Good Hope School“(2010):

CLASS# girls# boysTotal
Baby class312960
Middle class182644
Top class292251
Primary one142135
Primary two191534
Primary three202242
Primary four222042
Primary five242751
Primary six111627
Primary seven12618
Total200204404


– 404 Kinder davon ca.100 aus Kasambya und 300 von  
  außerhalb.

– Lehrerverdienst (monatlich): 30,00 – max. 45,00 €
  Zum Vergleich: ein nicht studierter Lehrer in der Stadt bekommt
  ein Anfangsgehalt von 55,00 €.

– Schulgeld pro Trimester und Schüler:
                         Klasse 1-4:                      4,80€
                         Klasse 5-6:                      5,60€
                         Klasse 7:                       13,00€     
  inklusiv Verpflegung (Porridge und Wasser).

„Good Hope School“ hat keine staatliche Zulassung, da sie die Rahmenbedingungen nicht erfüllt. Um ein Abschlusszeugnis zu erlangen müssen die Kinder der Klasse 7 daher eine Abschlußprüfung an der Primary School Naluggi absolvieren. Die Prüfungszulassung dort kostet 7,50€.


Projektziele:
Geplant ist ein Neubau aus Ziegelsteinen mit ausreichend Räumen für alle Schüler. Hierfür wird zunächst ein passendes Grundstück angemietet. Gleichzeitig analysieren wir die Anforderungen für einen angemessenen Unterricht. Danach weren wir die Rahmenbedingunegn an einen ugandischen Architekten übergeben, der uns einen Plan entwirft.