Projekttagebuch (News)

30.08.2010 "Erstes elektrisches Licht in Kasambya" Der Film!

20.06.2010 Spenden macht auch den Spender glücklich.

15.06.2010 Bitte kein Licht auf der Toilette!

26.05.2010 Und es werde Licht....

21.05.2010 Dorfgesundheitsprojekt für Kasambya zeigt Erfolge

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http://www.vefjo.org/wp/?page_id=231

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Landwirtschaft

Neue Prioritäten gesetzt

Der Besuch von vier Projektmitgliedern in Kasambya in diesem Jahr und eine Befragung der Bevölkerung zu ihrer Lebenssituation und eigenen Nahrungsmittelerzeugung hat uns veranlasst, unsere Prioritäten im Projekt neu zu überdenken.

landw.jpg

Es hat sich herausgestellt, dass 81% der Dorfbewohner mehr als zwei Monate und 46% mehr als drei Monate im Jahr hungern. Grundnahrungsmittel sind Kochbanane, Maniok und Süßkartoffel.
Mais und Bohnen werden ebenfalls in geringem Mengen angebaut. Sie werden aber hauptsächlich verkauft, um Geld zu generieren. In geringem Umfang werden auch Tomaten, Kürbis und Zwiebeln geerntet. Die Bauern würden gerne mehr Mais und Bohnen anpflanzen, aber zu Beginn der Regenzeit mangelt es aus finanziellem Grund an Saatgut. Essentielle Arbeitsgeräte, wie die Hacke sind teilweise nicht vorhanden. 25 % der Bauern würden gerne Hacken auf Kredit kaufen.Ein weiterer limitierender Faktor ist das zur Verfügung stehende Land  30% der Familien  müssen ihre Fläche jedes Jahr zu 100% bewirtschaften. Dadurch hat sich im Laufe der Jahre die Bodenfruchtbarkeit verschlechtert. Boden verbessernde und Boden erhaltende Maßnahmen sind langfristig geplant. Wir planen, dieses grundsätzliche Problem der Dorfgemeinschaft durch folgende Anschubinvestition  vor der Pflanz- bzw. Saatzeit im März zu lösen. Es gibt auch hier - wie im gesamten Projekt - keine Geschenke, sondern die Bewohner sollen die Leistungen soweit sie können, selbst erbringen.

 - Als Voraussetzung für den Empfang von Saatgut muss jede Familie einen
   Kompost anlegen, der den Boden im Gemüsegarten verbessern soll.
 - Jede Familie bekommt je 1 kg  Mais, Bohnen, Erdnüsse als Saatgut. Der
   Einsatz muss nach der Ernte zurückgegeben werden.
 - Für die Familien mit nicht genügend Hacken, werden wir 30 Hacken zum
   Ausleihen bereitstellen.

 
-
Weiterhin werden wir jeweils 10 Spaten, 10 Rechen und 10 Schubkarren
   zum Ausleihen anschaffen.
 - Die Anlage eines Demonstrations- und Vermehrungsgartens ist geplant.
 - Grundsätzliche Anwendung der Push & Pull Methode beim Maisanbau

Mehr Informationen: 
Schlußfolgerungen zum Zensus

Zur permanenten Schulung der Bevölkerung und Überwachung der Fortschritte ist vor Ort Julius Kyune als Landwirtschaftsfachmann tätig. Er liefert monatlich einen Fortschrittsbericht, den Sie hier nachlesen können:

2010
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli

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Veröffentlichungsdatum: Mon, 06 Sep 2010 09:31:46 GMT+00:00