Projekttagebuch (News)
15.06.2010 Bitte kein Licht auf der Toilette!
26.05.2010 Und es werde Licht....
21.05.2010 Dorfgesundheitsprojekt für Kasambya zeigt Erfolge.
11.05.2010 Gabor Pribil bringt Licht ins Dunkel.
01.05.2010 Bei Amazon kaufen und Kasambya helfen.
29.03.2010 Kommen unsere Vorfahren aus Kasambya?
24.03.2010 Der Baumarkt sind wir
23.03.2010 Die Container sind aus dem Zolllager
03.03.2010 Father John-Paul Jjumba in Bad Honnef
Als Nachfolger von Father Charles Lwanga Mubiru tritt Father John-Paul Jjumba in diesen Tagen sein Amt als Hausgeistlicher im KSI an.

Gestern in Frankfurt gelandet wird er für mehrere Jahre im KSI in Bad Honnef tätig sein. Parallel dazu wird er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Steyler Missionare in Sankt Augustin seine Studien in Katholischer Theologie fortführen. Father John-Paul hat bis jetzt unsere Projektbelange in Uganda zu unserer vollsten Zufriedenheit geleitet. Er kennt das Projekt und die Menschen, die dahinter stehen, und sicher werden uns seine Kontakte nach Uganda weiterhin sehr nützlich sein. In Uganda wird Father Remmy, den wir in Kürze näher vorstellen werden, an der Seite von Father Charles das Projekt in Uganda im Sinne von Fr. John-Paul weiterführen.Wir wünschen Father John-Paul einen guten Start bei uns mit vielen neuen Eindrücken.
Herzlich willkommen!
25.02.2010 Wir setzen auf Push & Pull
Nachhaltige, pestizidfreie Landwirtschaft gehört zu unseren Strategien. Der Stängelbohrer, Afrikas schlimmster Mais-Schädling, kann die gesamte Ernte zerstören.

Das internationale Insekten Forschungs-Institut ICIPE hat zusammen mit der lokalen Bevölkerung in Kenia eine erfolgreiche "Push-pull"-Strategie entwickelt: Rund um das Maisfeld wird Napiergras (ein Futtergras) gepflanzt, dessen Duft den Stängelbohrer anzieht. Der Schleim des Napiergrases tötet einen Großteil der Stängelbohrerlarven ab. Zwischen den Maisreihen wird die die bohnenverwandte Pflanze Desmodium angepflanzt, deren Duft den Stängelbohrer aus dem Feld vertreibt. Napiergras ‚zieht’ den Stängelbohrer aus dem Feld, Desmodium ‚stößt’ ihn aus dem Feld: Ein gut funktionierendes "Push & Pull"-System auf das wir die Dorfbewohner in Zukunft schulen werden.
Weitere Infos zur Landwirtschaft hier .
16.02.2010 Das reale Leben ist da draußen!
Heinz van den Berg ist vor wenigen Tagen aus Kasambya zurückgekehrt. Er schildert seine Eindrücke in einem emotionalen Reisebericht.

Fotos seiner Reise finden Sie hier.
15.02.2010 Die Container sind in Mombasa eingetroffen
Am 15.2. sind die Container des Entwicklungshilfevereins Kayunga in Mombasa eingetroffen.

In enger Zusammenarbeit mit Kayunga werden wir 11 von den 30 Krankenhausbetten für unsere Krankenstation in Naluggi übernehmen. Hierfür fehlt uns jedoch noch die endgültige Finanzierung bei der Sie über betterplace oder mit PAYBACK Punkten mithelfen können.
Außerdem sind die ersten zwei Solaranlagen mit in den Containern. Unser Projektmitglied Gabor Pribil wird die Anlagen im Mai vor Ort in Kasambya installieren. Charles Mubiru, den unser Projekt gerade zum Elektriker ausbilden lässt wird nach Einweisung alle Solaranlagen warten.
22.01.2010 PAYBACK ist neuer Partner
Vor einigen Tagen konnten wir PAYBACK als Unternehmenspartner für unser Projekt gewinnen. Damit haben jetzt auch Kunden der PAYBACK GmbH die Möglichkeit Kasambya mit ihren Punkten finanziell zu unterstützen.

" Wir von PAYBACK werden uns dafür einsetzen, möglichst viele unserer Mitglieder für den Father Charles Convention e.V. zu begeistern und Sie gemeinsam mit unserer großen Community bestmöglich voranzubringen." so Burkhard Graßmann, Sprecher der Geschäftsführung der PAYBACK GmbH.
18.01.2010 Heinz van den Berg auf dem Weg nach Uganda
Heute Nachmittag haben wir unser Projektmitglied Heinz van den Berg zu seiner 2. Reise nach Uganda verabschiedet.
Er wird Anfang Februar in Kasambya eintreffen und hat von uns eine lange TODO-Liste mit auf den Weg bekommen. Zu seinen Aufträgen gehört unter anderem:
· Organisation der nächsten Schritte in der Landwirtschaft. Ziel ist die
Aussaat vor Beginn der Regenzeit im April.
· Gespräche zum Status des Ankaufs des Grundstücks für den Schulneubau
· Kontaktaufnahme zu Peter Kilembwe, der zukünftig das Thema Mobilität in
Kasambya betreut
· Weitere Gespräche zur Ausstattung der Krankenstation in Naluggi
· Gespräche über eventuellen Brunnenbau in Kasambya
...und last but not least wird er unsere Patenkinder besuchen und ihnen die kleinen Geschenke unserer Paten übergeben. Viel Erfolg lieber Heinz!
04.01.2010 Erste Container unterwegs.
In Zusammenarbeit mit dem Entwicklungshilfeverein Kayunga konnten die
ersten Hilfslieferungen nach Kasambya veschickt werden.

Es handelt sich dabei um Krankenhausbetten für die Krankenstation in Naluggi und die ersten zwei Solaranlagen, die als Beipack einer Containerlieferung am 19. Dezember den Weg nach Uganda angetreten haben. Der Transport sowie die Zollformalitäten werden insgesamt ca. 3 Monate dauern.
30.12. Macht Böller zu Schubkarren!
Handeln Sie nachhaltig? Auch in diesem Jahr geben wir Deutschen wieder 110 Millionen Euro fürs Feuerwerk aus.

Klar, Spaß muss sein und ein Silvester ohne Feuerwerk ist auch für unsere Teammitglieder undenkbar. Wenn Sie aber einen Bruchteil Ihrer Ausgaben fürs Silvesterfeuerwerk nachhaltig investieren wollen, klicken sie einfach hier.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern unserer Homepage für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einen guten Rutsch in ein nachhaltiges neues Jahrzehnt!
17.12. Weihnachtsstand für Kasambya
Auf der diesjährigen Winterparty der Telekom in Bonn konnten Mitarbeiter auf einem kleinen Weihnachtsmarkt Selbstgebasteltes verkaufen.

Wir nutzten die Chance und haben unter anderem Ketten aus Uganda, Honig aus dem Siebengebirge und selbstgemachte Marmelade verkauft. Die Einnahmen betrugen rund 230€ und kommen natürlich vollständig dem Projekt zugute.
03.12. - Reisebericht aus Kasambya
Lesen Sie hier den angekündigten Reisebericht von Melanie Eimermacher aus Kasambya.

Weitere Fotos dazu finden Sie hier.
25.11. Neue Prioritäten
Der Besuch von vier Projektmitgliedern in Kasambya in diesem Jahr und eine Befragung der Bevölkerung zu ihrer Lebenssituation und eigenen Nahrungsmittelerzeugung hat uns veranlasst, unsere Prioritäten im Projekt neu zu überdenken.

Es hat sich herausgestellt, dass 81% der Dorfbewohner mehr als zwei Monate und 46% mehr als drei Monate im Jahr hungern. Grundnahrungsmittel sind Kochbanane, Maniok und Süßkartoffel. Mais und Bohnen werden ebenfalls in geringem Mengen angebaut. Sie werden aber hauptsächlich verkauft, um Geld zu generieren. In geringem Umfang werden auch Tomaten, Kürbis und Zwiebeln geerntet. Die Bauern würden gerne mehr Mais und Bohnen anpflanzen, aber zu Beginn der Regenzeit mangelt es aus finanziellem Grund an Saatgut. Essentielle Arbeitsgeräte, wie die Hacke sind teilweise nicht vorhanden. 25 % der Bauern würden gerne Hacken auf Kredit kaufen.Ein weiterer limitierender Faktor ist das zur Verfügung stehende Land 30% der Familien müssen ihre Fläche jedes Jahr zu 100% bewirtschaften. Dadurch hat sich im Laufe der Jahre die Bodenfruchtbarkeit verschlechtert. Boden verbessernde und Boden erhaltende Maßnahmen sind langfristig geplant. Wir planen, dieses grundsätzliche Problem der Dorfgemeinschaft durch folgende Anschubinvestition vor der Pflanz- bzw. Saatzeit im März zu lösen. Es gibt auch hier - wie im gesamten Projekt - keine Geschenke, sondern die Bewohner sollen die Leistungen soweit sie können, selbst erbringen.
- Als Voraussetzung für den Empfang von Saatgut muss jede Familie einen
Kompost anlegen, der den Boden im Gemüsegarten verbessern soll.
- Jede Familie bekommt je 1 kg Mais, Bohnen, Erdnüsse als Saatgut. Der
Einsatz muss nach der Ernte zurückgegeben werden.
- Für die Familien mit nicht genügend Hacken, werden wir 30 Hacken zum Ausleihen bereitstellen.
- Weiterhin werden wir jeweils 10 Spaten, 10 Rechen und 10 Schubkarren zum
Ausleihen anschaffen.
- Die Anlage eines Demonstrations- und Vermehrungsgartens ist geplant.
Mehr Informationen: Schlußfolgerungen zum Zensus
23.11. - "Ganz anders als die Bilder in meinem Kopf."
Voller Eindrücke vom Land und den Menschen ist Melanie Eimermacher am Sonntag von ihrer Projektreise aus Uganda zurückgekehrt. Lesen Sie in Kürze hier ihren Bericht.
01.11. - Mentalität muss man selbst erleben!
![]() | Ab dem 8.November wird sich Melanie Eimermacher für zwei Wochen selbst ein Bild von Uganda und ganz speziell von den Menschen in Kasambya machen. Hier ein Bericht ihrer Vorbereitungen. |
26.10. - Tabea Schroer hält Vortrag über ihr spannendes Jahr in Uganda
Tabea Schroer ist vor einem guten Jahr als "Weltwärts" Aktivistin gleich nach ihrem Abitur für ein soziales Jahr nach Uganda gegangen. Im Hörsaal des Stadtmuseums Siegburg erzählte sie über ihre Erlebnisse.
Über 365 Tage voller fremdartiger Erlebnisse in einer ganz anderen Kultur zu berichten, kann schon abendfüllend sein. Und so war es dann auch. Angefangen über den Staat seine Geschichte und die Bevölkerung bis hin zu ihren eigenen Eindrücken hat Tabea Schroer die Zuhörer des Hörsaals in Museum Siegburg mehr als zwei Stunden fesseln können. Neben vielen eigenen Erlebnissen hat sie auch über ihren Besuch im Februar 2009 zusammen mit Dr. Ulrich Schmitz in unserem kleinen Kasambya berichtet. Ein spannender Abend mit vielen Fragen der Zuhörer, die sie als Wissende leicht beantworten konnte.
30.09. - Landwirtschaftliche Situation schlimmer als vermutet!
Unser Landwirtschaftsexperte Dr. Hans-Jürgen Dengel hat mit einem Zensus die landwirtschaftlichen Verhältnisse in Kasambya untersucht. Die ersten Ergebnisse sind selbst für den erfahrenen Entwicklungshelfer schockierend.
Die Schulung der Bewohner hat zwar deutlich sichtbare Fortschritte für sie gebracht, aber auch gezeigt, dass sie hier noch erhebliche Defizite haben. Hier die ersten Ergebnisse des landwirtschaftlichen Zensus:
- 82% der betroffenen Bevölkerung leiden mehr als 2 Monate und 47%
mehr als 3 Monate Hunger, da bei ihnen die zur Verfügung stehende
Ackerfläche viel zu gering ist, und die Böden anscheinend
ausgelaugt sind.
- Es fehlt an landwirtschaftlichen Geräten, wie zum Beispiel Hacken,
Rechen, Gießkannen und Schubkarren. Zum Kauf haben sie kein Geld.
- Durch den fehlenden Anbau von z. B. proteinhaltigen Feldfrüchten
können sich die Bewohner nicht ausgewogen ernähren. Sichtbar wird
das an den aufgedunsenen Bäuchen der Kinder. Deren Ernährung
basiert fast ausschließlich auf Kohlehydraten.
- Es fehlt an Geld um Saatgut und Geräte zu kaufen.
- Es fehlt an Lagermöglichkeiten. Geerntete Feldfrüchte müssen sofort
konsumiert werden. Der Rest verfault oder wird durch Insektenbefall
ungenießbar.
- Zu wenige und zum Teil kranke Nutztiere bringen zu wenig
Fleisch auf den Tisch. Die ausgewogene Ernährung wird damit noch
schwieriger. Zum Ankauf von Nutztieren vor allem Hühnern und
Schweinen fehlt das Kapital.
Weitere Auswertungen folgen.
14.09. - Familie Hurrelmann aus Kasambya zurück
Mit vielen Informationen aus unserem Dorf und schönen Erinnerungen ist Familie Hurrelmann aus Uganda zurückgekehrt.

Hier ihr Bericht, ein Wechselbad der Gefühle...
08.07. - Wir proben den „Ernstfall“
Versuchsaufbau der ersten Photovoltaik-Anlagen für Kasambya.
Vor wenigen Tagen hat Solarworld die ersten beiden Photovoltaikmodule ausgeliefert. Zusammen mit den so genannten „Lightboxen“ der Firma Energiebau aus Köln werden die ersten zwei Häuser in Kasambya noch in diesem Jahr mit Strom versorgt. Doch wie funktioniert die Installation der Stromanlage ohne Strom, ohne Akkuschrauber und ohne elektrische Bohrmaschine? Ein Probeaufbau sollte Klarheit bringen.
So trafen sich am 8. Juli zwei Projektmitglieder der Father Charles Convention um den „Ernstfall“ zu proben.
Gabor Pribil und Peter Hurrelmann montieren den Testaufbau Aufzubauen waren ein 80Watt Photovoltaik-Modul sowie die „Lightbox“ in deren Metallgehäuse eine wartungsfreie Gel-Batterie ein Laderegler und eine 12V-Steckdose miteinander verkabelt sind.
Durch die hervorragende technische Unterstützung von Solarworld war das Zusammenfügen der Komponenten letztendlich ein Kinderspiel und war innerhalb von 1 Stunde betriebsfertig.
Im Rahmen eines Vorprojektes mit Solarworld bekommen zunächst zwei von den 100 Häusern in Kasambya eine Photovoltaikanlage. Damit haben dann diese beiden ersten Haushalte in den Abendstunden und nachts Strom für Licht, das Laden von Handys und Energie für Radios. Mit den zwei Anlagen soll der in der Ausbildung befindliche Elektriker Charles Mubiru erste Erfahrungen beim Bau, der Wartung und der Reparatur sammeln. Andererseits wollen wir die Akzeptanz bei den Bewohnern testen. Bei der nächsten Projektreise im August, werden wir die Rahmenbedingungen ermitteln. Dabei sind die Beschaffenheit der Umgebung, der Aufstellungsort und die Ausrichtung der Module sowie Kabellängen zu beachten.
Im Herbst werden die Anlagen nach Uganda verfrachtet und von Gabor Pribil in Zusammenarbeit mit den Bewohnern von Kasambya aufgebaut.
Langfristig soll jede Familie in den Genuss einer PV-Anlage kommen. Als Gegenleistung für die Bereitstellung des Stroms sollen die Bewohner Aufgaben im Projekt wahrnehmen, zum Beispiel die Herstellung von Ziegelsteinen für den Bau eines Schulgebäudes und der Produktion von Jatropha zur Biodieselölgewinnung.
28.06. - Wir twittern!
Wer noch aktueller informiert sein will, kann jetzt den Twitter-Link links auf der Seite anklicken.Besonders bei Projektreisen in Uganda kann man hier fast live dabei sein..

Hier klicken und fast live dabei sein.
12.06. - District Chairman Joseph Musoke besucht Kasambya
Der District Chairman Joseph Musoke, vergleichbar mit einem Landrat in Deutschland besuchte am 8.6. zusammen mit Father John-Paul Jjumba unser Dorf.
Dabei zeigte er sich beeindruckt von den Aktivitäten und bisher erreichten Zielen des Projekts. Im Rahmen seines Besuchs sagte er jegliche ihm mögliche Unterstützung zu.
03.06. - Die Schulbänke sind endlich fertig
"Europäer haben Uhren, Afrikaner haben die Zeit", so lautet ein altes afrikanisches Sprichwort, das auch leider immer wieder in unserem Projekt gilt. Die Schulbänke, für die uns ein Spendenbetrag

anläßlich des des Schulfestes der GGS Reichenberg am 3.12.2007 (!) übergeben wurden nun endlich fertiggestellt und geliefert.
21.05. - Besuchen Sie Kasambya im Internet
Ein interessanter Spaziergang erwartet Sie. Wir haben Kasambya für Sie ins Internet gebracht. Klicken Sie mal hier und sie können mit der Maus im Dorf und im gesamten Projekt nach Herzenslust herumstöbern. Das ist aber erst der Anfang. Die Landkarte wird ständig ergänzt.
Viel Spass dabei. Hier noch mal der Link: http://prezi.com/78068/view/#552
29.4. - "Good Hope" wird neu gebaut
Auf unserem letzten Projektmeeting haben wir beschlossen, dass wir die jetzige Schule in Kasambya, die den Namen "Good Hope" wirklich zu Unrecht trägt neu bauen werden.

Zur Zeit kommen jeden Tag 170 Kinder (100 aus Kasambya und 70 von außerhalb) um hier am Unterricht teilzunehmen. Die Vorraussetzungen für effektives Lernen können kaum schlechter sein. Es gibt kaum Schulbänke und Tafeln oder sonstiges Unterrichtsmaterial. Drei Lehrer unterrichten die Klassen 1 bis 7 der Primary School - vergleichbar mit unserer Hauptschule. Die Eltern müssen jährlich einen Betrag von 36€ Schulgeld pro Kind für die privat betriebene Behelfsschule zahlen.
Geplant ist ein Neubau aus Ziegelsteinen mit ausreichend Räumen für alle Schüler. Hierfür wird zunächst ein passendes Grundstück gesucht. Gleichzeitig analysieren wir die Anforderungen für einen angemessenen Unterricht. Danach weren wir die Rahmenbedingunegn an einen ugandischen Archtitekten übergeben, der uns einen Plan entwirft.
28.04. - Reisebericht von Tabea Schroer
Bei seiner Reise nach Uganda lernte Dr. Schmitz Tabea Schroer, eine Lehrerin aus Buchholz, die ein Auslandspraktikum in Uganda absolviert, persönlich kennen.

Wir waren durch einen Zeitungsbericht im Generalanzeiger Bonn auf sie aufmerksam geworden und sie hatte sich bereiterklärt unser Projekt zu unterstützen. Hier ihr Bericht der Tage in Kasambya...
28.03. - Komme ich jetzt ins Fernsehen?
Unser Spezialist für Telekommunikation Steffen Klinzmann arbeitet für die Telekom.

Sein Arbeitgeber ist auf seine außergewöhlichen Aktivitäten aufmerksam geworden und hat mit ihm eine Informationssendung für das interne Fernsehen produziert. Hier seine Eindrücke vom Set...
11.03. - Spannender Reisebericht aus Kasambya
Dr. Ulrich Schmitz hat in den letzten Tagen die ersten Eindrücke seiner Reise in einem eindrucksvollen Reisebericht zusammengefasst.

Hier gehts zum pdf-Download...
09.03. - Minister Nsambu steht hinter unserem Projekt
Wir hatten Gelegenheit auf der CeBIT in Hannover mit dem Staatsminister John C. Alintuma Nsambu aus Uganda zu sprechen.

Es ist schon ein Zufall, wenn man einen Minister aus Uganda trifft, der Father Charles und auch noch Father John-Paul kennt. Auch unser Kasambya war ihm nicht unbekannt. Wir haben über unser Projekt und ganz speziell über die Bereiche Energie und Telekommunikation gesprochen. Min. Nsambu ist dabei, die Schulen seines Landes mit PC´s auszustatten und hatte sich zu diesem Zweck auf der CeBIT informiert.
Ganz besonderes Interesse zeigte er an unseren Aktivitäten hinsichtlich der Biodieselgewinnung aus Jatropha. Er war über die Pflanze und deren Chance für sein Land bestens informiert und hat uns seine Unterstützung nicht nur in diesem Bereich zugesichert. Bei unserer nächsten Reise nach Uganda Mitte Juli werden wir weitere Gespräche führen.
18.02. - Dr. Schmitz zurück aus Kasambya
„Es ist alles ganz anders, aber wir sind mit unserem Projekt auf einem guten Weg.“ stellt Dr. Ulrich Schmitz aus Bad Honnef bei seiner Rückkehr aus Kasambya vor wenigen Tagen fest.

„Ein traumhaft schönes Land aber unendlich viel Armut in Uganda.“ resümiert er. Dr. Schmitz war als erster des Teams der Father Charles Convention vor Ort, hat sich informiert und erste Schritte in Sachen Gesundheitsvorsorge und Krankenbehandlung gemacht. So hat er einen einheimischen Arzt aus Kampala für das Projekt interessieren können. Dr. David Nienye wird in Zukunft sogar einen Teil seiner Praxisarbeit nach Kasambya verlegen. Medikamente, Matratzen für die Krankenstation und einen Sterilisator hat er kurzfristig anschaffen können. Moskitonetze sind in Vorbereitung. Und er hat sogar selbst in der Krankenstation kranke Bewohner behandelt. In Kürze wird er hier ausführlich berichten.
30.01. - Plakataktion gestartet
In Stuttgart und Arnsberg hängen seit dem 20.1. großformatige Plakate zu unserer Patenschaftskampagne.
Dieses Angebot bekamen wir kostenlos von einem Unternehmen, das Werbeflächen normalerweise vermietet. Das Unternehmen probiert ständig neue Materialien aus, und das kann man natürlich nicht mit einem zahlenden Auftraggeber durchführen.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Standorte folgen. Wir freuen uns, dass wir die Chance haben uns auch auf diese Weise darzustellen.
26.01. - Ulrich Schmitz reist nach Kasambya
Pünktlich un 18:11 Uhr haben wir unseren Gesundheitsspezialisten Dr. Ulrich Schmitz nach Uganda verabschiedet.

Er hat in den näüchsten Wochen ein volles Programm vor sich. Neben dem Transport von medizinischen Geräten wird er Dr. Nyenje, einen neinheimischen Arzt aus Kampala, treffen, um mit ihm eine regelmäßige medizinische Sprechstunde für die Bevölkerung von Kasambya einzurichten. Weiterhin steht die Beschaffung von Moskitonetzen, die Analyse der Krankenstation in Naluggi ,die Bestandsaufnahme der Toiletten in Kasambya und die Beschaffung von Medikamenten auf seinem Programm.
01.01. - Ein Kaufhaus für Kasambya
Ein frohes neues Jahr! Das Jahr "2" unseres spannenden Projekts beginnt. Pünktlich zum Start haben wir unsererm Webauftritt ein Einkaufsportal hinzugefügt.
Alles, was Sie über dieses Portal im Internet einkaufen wird von den angeschlossenen Firmen mit einer anteligen Spende für die Menschen in Kasambya belohnt.
Schauen Sie mal rein. Es lohnt sich vielleicht auch für Sie aber ganz besonders hilft es den Bewohnern von Kasambya.
10.12. - "Warst Du schon mal da in Uganda?"
Wenn ich meinen Bekannten unser Kasambya-Projekt vorstelle, ist dieses die am häufigsten gestellte Frage und ich möchte sie endlich mit ja beantworten können.
Die Nachwehen der erforderlichen oder empfohlenen Impfungen gegen Gelbfieber, Typhus, Hepatitis A und B, sowie Tetanus habe ich schon mal überwunden. Nun bin ich mit den weiteren Vorbereitungen beschäftigt.

Schließlich soll meine rein private Reise in das ostafrikanische
Land auch fruchttragende Informationen für unser Projekt in Kasambya bringen.
Alleine in das mir bisher unbekannte Land nahe des Äquators zu reisen, ist mir jedoch zu riskant.
Steht doch in meinem frisch erstandenen Reiseführer schon im Vorwort die Bemerkung, wer eine Reise nach Uganda plane, würde dafür von vielen Zeitgenossen "nur Kopfschütteln und Unverständnis ernten". Ich tröste mich mit dem Wissen, dass Uganda heute nicht mehr das Land zur Zeit Idi Amins ist und schließe ich mich zunächst für 2 Wochen einer Reisegruppe
an, die von einer sehr erfahrenen Reiseleiterin geführt wird, welche über 10 Jahre in Uganda als Krankenschwester gearbeitet hat und danach noch viele Reisen dorthin unternommen hat. Die erste Etappe führt uns in den Südosten des Landes in das Salemdorf und seine Umgebung am Fuße des 4300m hohen Mount Elgon und dem gleichnamigen Nationalpark an der Grenze zu Kenia. Hier will ich natürlich die Früchte einer seit Jahren funktionierende Entwicklungsarbeit kennenlernen, insbesondere die so wichtige Erwachsenenbildung und nicht zuletzt auch die mir in unserem Projekt übertragenen Verantwortlichkeit für Fragen und Anliegen im Gesundheits- und Hygiene-Bereich. Natürlich fühle ich mich nicht als Hobby-Entwicklungshelfer und beabsichtige schon lange nicht eine Krankenhausgründung für unsere Bewohner in Kasambya. Ich hoffe allerdings, dass ich bei der Gelegenheit viele auch für unser Projekt nützliche Kontakte knüpfen kann.
Ich möchte natürlich auch die Schönheiten des Landes und die Mentalität der Einheimischen mit ihren Sitten und Gebräuchen kennenlernen. So werden wir auch in den Norden des Landes reisen, wo es wunderschöne Wasserfälle geben soll, wobei auf dem Weg in den Murchinson Falls Nationalpark eine Bootsfahrt auf dem Nil nicht fehlen darf.
In der 3. Woche meiner Ugandareise bin ich dann zum Leidwesen meiner Frau, die wegen verständlicher aber meines Erachtens unbegründeten Ängsten nicht mitfahren will, auf mich alleine gestellt, um Erkundungen und Informationen für unser Dorf Kasambya zu sammeln. So komme ich mir vor wie ein Pionier, der in ein Gebiet reist, das noch fast eine weiße
Fläche auf der Landkarte aufweist. Aber genau das wollen wir mit unserem Projekt ändern.
In der Tat steht "unser Dorf" Kasambya noch nicht auf einer Landkarte, weil noch keine befestigte Straße dorthin führt. Ähnlich ist es mit dem 5 Km von dort gelegenen Nachbarort Naluggi, wo die Kinder von Kasambya zur Schule gehen können und die umliegenden Bewohner erste Hilfe bei Gesundheitsproblemen oder zur Geburt ihrer Kinder finden können. Nach unseren in den letzten Monaten gewonnenen Erkenntnissen ist diese Krankenstation in einem schlechten, ja fast desolaten Zustand und kann jede Hilfe und Anregungen zur Selbsthilfe gebrauchen.
Ein erster Schritt für mich wird sein, eigene gynäkologische und
chirurgische Instrumente aus meiner früheren Praxis, Verbandsmaterial und Medikamente wie Antibiotika und Schmerzmittel dort abzuliefern und eine noch viel wichtigere Aufgabe in die Wege zu leiten, vertrauensvolle Personen vor Ort zu finden, die für Empfang von Material und Transport
von Medikamenten in die Gesundheitsstation zuständig sind und diese Aufgaben übernehmen können. Ich habe mich in Naluggi auch mit einem afrikanischen Arzt aus Kampala verabredet, der in gewissen Zeitabständen eine medizinische Grundversorgung sicherstellen könnte.
Wie gesagt, wir wollen dort kein Krankenhaus errichten, aber eine Verbesserung der Erstversorgung von Kranken erzielen und im Dorf Kasambya den Eigenbau von Toiletten an jedem Haus initiieren und den Gebrauch von Moskitonetzen anregen, um dadurch einige dort am häufigsten auftretenden Krankheiten, wie die Mlarai, die oft bei Kleinkindern und auch Erwachsenen zum Tode führen, zu vermeiden.
Der erste Schritt wurde mit Gründung unseres Vereins "Father Charles Convention" getan, der 2. für meinen Aufgabenbereich ist die Reise nach Uganda.
05.12. - Schwein gehabt?
Wir starten eine Patenschaftsaktion. Aber auch hier ist alles anders als man es kennt. Wer sich dafür entschließt, schenkt seinem Patenkind zunächst ein Schwein.

Ein Schwein als Haustier, für das das Patenkind verantwortlich ist und das es großziehen soll. Wie kommt man auf so eine Idee. Ganz einfach. Father Charles hat uns davon erzählt. Als er ein kleiner Junge war, bekam er auch ein Schwein als Haustier geschenkt und hatte viel Freude mit seinem Gefährten.
Wir sorgen dafür, dass man mit seinem Patenkind per Brief, Paket oder sogar E-Mail in Kontakt treten kann. So kann man mitverfolgen, wie sich das Patenkind entwickelt. Möchten Sie ein Schwein schenken? Dann klicken Sie hier.
10.11. - Wir sind "Verein der Woche"
Radio Bonn Rhein Sieg hat uns zum Verein der Woche gekürt. Der Beitrag wurde aufgezeichnet und wird

in der nächsten Woche mehrfach ausgestrahlt.

Termine: 17.11. zwischen 15-16 Uhr, 19.11. zwischen 18-20 Uhr und 23.11. zwischen 9-12 Uhr und hier als mp3-Download.
27.10. - SolarWorld AG sponsert Sonnenenergie für Kasambya
„Wir sind dabei! Das haben wir wirklich nicht zu hoffen gewagt!“ freut sich Gabor Pribil, verantwortlich für Energie im Projekt „Hand in Hand for a better life“. Von der Initiative Solar2World der Bonner SolarWorld AG bekommt der Verein kostenlos die notwendigen Solarpanels zur Stromerzeugung sowie die dazu benötigten Wechselrichter für Kasambya in Uganda.

Angefangen hatte alles mit einer kurzen Zeitungsmeldung, in der SolarWorld ein Sponsoring für gemeinnützige Zwecke ankündigte.Gelesen und zum Telefon greifen war für Gabor Pribil ein Gedanke. Ein kurzfristig vereinbarter Termin brachte das Projekt dann sofort um Lichtjahre weiter. SolarWorld AG hat den Verein und das Projekt "Hand in Hand for a better life" genauestens unter die Lupe genommen und für das Programm Solar2World ausgewählt. Mit diesem Programm hat sich SolarWorld entschlossen, einen Teil ihrer Produktion, sogenannte "Charity-Module", ausgewählten gemeinnützigen Initiativen zur Verfügung zu stellen.

Das Projekt „Hand in Hand for a better life“ plant in einem Zeitraum von fünf Jahren unter anderem den Aufbau einer Hybridanlage für die Stromproduktion, bestehend aus diversen Photovoltaik-Anlagen in einer Gesamtgröße von 21 KWp sowie einem Pflanzenöl-Generator, der aus den Früchten der Wildpflanze Jatropha gespeist werden soll. Damit werden die Menschen in Kasambya in Zukunft keinerlei Rohstoffe kaufen müssen. Die einzelnen Wohnhäuser werden mit Solarpanels und Batterien für die Versorgung der Bewohner mit Licht bei Nacht und weitere Zwecke ausgestattet. Am zentralen „Marktplatz“ Kasambyas werden Werkstätten, Kühlschränke für Medikamente sowie Waschmaschinen mit Solarstrom und den Pflanzenöl-Generator versorgt. Gabor Pribil hofft auf weitere Sponsoren: „Jetzt brauchen wir nur noch die Batterien, um die Energie zu speichern und einige zentrale Einrichtungen, wie zum Beispiel ein Biodieselaggregat und Ölpresse für die Herstellung des Treibstoffs aus Jatropha-Nüssen. Dann wird der Ort vollständig elektrifiziert sein“ Anfang 2010 wird dann alles installiert.
11.09. - Kasambya geht in die Ohren
Wer lieber hören will anstatt zu lesen, hatte die Möglichkeit sich im Domradio zu informieren.

In einer 2-stündigen Talkshow informierten einige Teammitglieder in lockerer Atmosphäre über das gesamte Thema.
Wer die Livesendung versäumt hat, hier nochmal als Podcast.
06.09. - Wir brauchen Spezialisten!
Die Ausbildung von Spezialisten und Experten ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg Kasambyas in die wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Foto: Lule Louis, Auszubildender im Bereich Landwirtschaft
Derzeit kann kein einziger der Dorfbewohner eine spezialisierte Ausbildung vorweisen. Nur wenige Dorfbewohner haben überhaupt einen Schulabschluss der Sekundarstufe II, der sie befähigen würde, eine Ausbildung beginnen zu können.Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, wenn die gesteckten Ziele, wie beispielsweise die Versorgung des Dorfes mit Elektrizität oder die Gründung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft mit nachhaltiger Wirkung umgesetzt werden sollen.
Dank des großen und unermüdlichen Einsatzes von Father John-Paul Jjumba, dem Projektleiter vor Ort in Uganda, ist es uns gelungen, zwei geeignete Ausbildungszentren zu finden, die im Bereich Elektrik bzw. Landwirtschaft ausbilden. Unter den Dorfbewohnern konnte er zwei junge motivierte und engagierte Männer ausfindig machen, die alle Voraussetzungen erfüllen, um eine Ausbildung beginnen zu können.
Somit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: Pünktlich zum 1. August konnten unsere beiden Kasambyaner ihre Ausbildung aufnehmen. Der 22 Jahre alte Charles Mubiru hat am St. Josephs Technical Institute Kisubi in der Nähe von Kampala eine 2 ½ Jahre dauernde Ausbildung zum Elektriker begonnen.Im Bereich Landwirtschaft wird der 25 Jahre alte Lule Louis ausgebildet.
Seine Ausbildung im Mityana Agrovet-Institute (MAVI), die auch betriebswirtschaftliche Aspekte beinhaltet, wird ebenfalls 2 ½ Jahre dauern.In beiden Schulen wird ähnlich wie in Deutschland nach einem sogenannten Dualen System unterrichtet: Neben dem theoretischen Schulunterricht besteht ein großer Anteil des Unterrichtes aus praktischen Übungen. Das Schuljahr ist wie überall in Uganda üblich in Trimester unterteilt.Die Ausbildungskosten betragen für den gesamten Zeitraum von 2 ½ Jahren jeweils 2.100,– €. Finanziert werden sollen diese Maßnahmen zu einem großen Teil über die Internet-Plattform www.betterplace.org, auf der wir einzelne Teilprojekte eingestellt haben. Gespendet werden kann aber auch jederzeit auf dem herkömmlichen Weg: entweder auf das Konto des Vereins Nr. 20004255, BLZ 380 512 90.
Nach dem Ende ihrer Ausbildung warten auf unsere beiden Experten spannende Herausforderungen:Zu den Aufgaben des Elektrikers würde dann beispielsweise die Wartung einer Hybridanlage auf der Basis von Photovoltaik und Jatrophapflanzendiesel gehören. Sollte diese realisiert werden können, ist es unerlässlich, einen Experten vor Ort zu haben, der die Nachhaltigkeit der Anlagen sicherstellt. Für die Kultivierung der Jathrophapflanzen wäre zudem das Knowhow des Landwirtschaftsexperten wichtig. Er soll außerdem unter anderem mit der Gründung und Leitung einer landwirtschaftlichen Genossenschaft betraut werden.
Wir betreten technisches Neuland
25.08. - Biodiesel aus „Unkraut“?
„Leider funktioniert das nicht hier bei uns in Nordeuropa.“ bedauert Gabor Pribil, verantwortlich für Energiekonzepte im Projekt der Father Charles Convention. Die äußerst genügsame Pflanze um die es hier geht heißt „Jatropha curcas“. Sie ist baumähnlich und kann bis zu 100 Jahre alt werden kann, aber wie gesagt sie braucht leider subtropisches Klima. Das tolle ist aber, dass sie bereits seit Generationen in Kasambya wächst und die Bewohner haben sie bisher nur als Wallhecken zum Schutz ihrer Gärten genutzt. Eine Erkenntnis, die den Energiespezialisten Pribil vor einer Woche direkt in die Gewächshäuser von Professor Dr. Klaus Becker führte.

Professor Becker (rechts) im Gespräch mit Gabor Pribil
Professor Becker ist der international anerkannte „Jatropha-Papst“ und beschäftigt sich in seinem Institut an der Uni Hohenheim bei Stuttgart seit 15 Jahren mit der noch nicht domestizierten Wildpflanze. Rund um den Globus existieren davon 176 Arten, die meisten davon sind für Mensch und Tier giftig. „Die etwa zwetschgengroßen Früchte der Pflanze enthalten zwei bis drei Kerne, die sehr ölhaltig sind und das erstaunliche daran ist, dass man das ausgepresste Öl ohne weitere Behandlung direkt in den Dieseltank schütten kann.“ sagt Prof. Becker. Sein Institut hat das in den vergangenen vier Jahren in einem Großversuch in Kooperation mit Daimler-Benz in Indien nachweisen können. Anders als bei Baumwolle oder Kaffee kann man hier schon heute einen enorm wachsenden Markt erwarten, denn das Jatrophaöl gilt heute als fast gleichwertiger Ersatz für fossile Brennstoffe. In Ghana liegt der Ölpreis der Pflanze bereits bei 1US$ pro Liter. Aber nicht nur in Fahrzeugen lässt sich der Biosprit verwenden. Die Bewohner Kasambyas können in Zukunft damit kochen und damit der unkontrollierten Holznutzung entgegenwirken. Und natürlich soll auch, neben der geplanten Solarenergie, der benötigte Strom für Werkstätten aus einem mit Jatropha betriebenen Dieselgenerator kommen. Die Früchte können nur per Hand geerntet werden und sichern so eine Menge Arbeitsplätze. Und das alles bei einer ausgeglichenen Ökobilanz, denn das Öl verbrennt natürlich nur die Menge an Kohlendioxyd, die die Pflanze vorher aus der Luft aufnehmen konnte. Der Abfall lässt sich schon heute als hochwertiger Dünger für alle Pflanzen verwenden und Professor Becker forscht unter anderem zurzeit an einer einfachen Technologie, dem Abfall die Giftstoffe zu entziehen. „Man erhält damit ein sehr proteinreiches Tierfuttermittel, und andererseits können die giftigen Substanzen in der Pharmaindustrie zum Einsatz kommen.“ sagt Professor Becker. „Wichtig ist jetzt die Entwicklung eines Geschäftsmodells, wie man möglichst viele Einwohner von Kasambya an dem Projekt beteiligen kann.“ stellt Gabor Pribil fest und wird in den nächsten Wochen weitere Gespräche mit INWENT sowie Unternehmen führen, die auf dem gleichen Weg sind.Übrigens, mit einem Liter Jatropha-Diesel kann man gut 15 km Auto fahren, oder fünf Stunden bügeln. Jedoch weder das eine noch das andere ist heute in Kasambya denkbar. Aber die Father Charles Convention arbeitet auch daran.
22.08. - Mal eben eine Mail scheiben...

Stellen Sie sich vor es klingelt am Telefon und Sie ruft ein Bekannter an (über Skype oder Handy), der Ihnen im Internet mal eben ein super tolles Angebot zu einem Schnäppchenpreis zeigen möchte. Ganz einfach, sie setzen sich an Ihren Rechner, heutzutage sind es ja zunehmend Notebooks oder Laptops, und Ihr schnurloses Telefon oder besser Handy, weil Sie haben ja eine Flatrate, halten Sie in der Hand…
Man könnte eine solche Situation weiter ausschmücken bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie durch einen Expressdienst Ihre Schnäppchen in Empfang nehmen. Wie einfach – also, alles easy? Vielleicht bei uns – nicht jedoch in Uganda und schon gar nicht in Kasambya. Obwohl in Afrika das Handy längst an Bedeutung gewonnen hat und auch die Netzabdeckung das Telefonieren einfacher und erschwinglicher macht ist es nicht so einfach und schon gar nicht preiswert in allen Landesteilen an einen Internetanschluß zu kommen. Das Handy ist auf dem afrikanischen Kontinent für viele die einzige Kommunikationsmöglichkeit mit Verwandten und Freunden.
Von 1999 bis 2004 verzehnfachte sich die Zahl der Handybesitzer von 7 Millionen auf 80 Millionen. Heute sind es bereits über 300 Millionen Handies, die nicht nur zum telefonieren, sondern auch als Musicplayer, als digitale Fotokamera oder als Cashbox für das bargeldlose Bezahlen genutzt wird. Ein Kommunikationsanschluß ist immens wichtig für die Kommunikation mit unseren Ansprechpartnern vor Ort. Sicher, schicken wir mal eben eine Mail – doch wohin?
Um bisher eine Mail von unserem Projektteam abzurufen musste Father John-Paul immer in die nächstgrößere Stadt Mityana oder sogar nach Kampala, der Hauptstadt des Landes, um in einem Internet-Café zu superteuren Preisen die Mails abzurufen. Alternativ wurde dann auch mal ein „richtiger“ Brief mit Fotos gesendet. Heute haben wir mit unserem Projekt John-Paul mit einer Grundausstattung (Notebook, Handy und Datenflatrate) versehen.
Das wird uns die direkte Kommunikation innerhalb des Projektes wesentlich erleichtern. So bekommen wir tagesaktuell Fotos von den Bedingungen vor Ort, aktuelle Daten der Bevölkerung für schnelle Hilfslieferungen und tauschen uns gegenseitig zum Stand des Projektfortschritts aus. Diese Grundausstattung ist nur ein erster Schritt. Es muss dafür jedoch vor Ort die nötige Stromversorgung gesichert sein – Strom aus der Steckdose ist nur an wenigen Stellen möglich. Papier für einen Drucker, das ist Luxus und wird noch warten müssen. Die Bedienung des Notebooks bedarf auch noch einige Zeit Übung, um mit dem Projektteam über Chats und Skype Kontakt aufzunehmen und Informationen auszutauschen.
Also, es ist noch ein weiter Weg für die Menschen aus Kasambya in das Zeitalter der globalen Kommunikation und des möglichen Internet-Handels mit landestypischen Produkten – aber der erste Schritt ist getan und es werden weitere folgen.
27.06. - NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers würdigt das Projekt
„Das Projekt in Kasambya nimmt langsam Fahrt auf, “ sagt Projektleiter Peter Hurrelmann aus Bad Honnef. „Unser Team ist auf allen Ebenen gleichzeitig aktiv. Im gesundheitlich-/hygienischen Bereich kümmern wir uns derzeit um die Basics wie die Beschaffung von Moskitonetzen und Medikamenten sowie den Bau von Toiletten.

Das Team: v.L. Dr. Ulrich Schmitz, Jens Terboven, Elke Heidt, Katja Hurrelmann, Melanie Eimermacher, Peter Hurrelmann, Gabor Pribil, Heinz van den Berg, Father Charles Lwanga Mubiru, Ursel Nunner
Im Energiesektor planen wir eine Hybridanlage mit Solarenergie und selbst produziertem Biodiesel aus Jathropa, einer für Mensch und Tier ungenießbaren Pflanze, die nur in der Nähe des Äquators wächst. In Sachen Photovoltaik haben wir mittlerweile einige erfolgreiche Gespräche mit Industriekonzernen geführt, aus denen wir hoffnungsvolle Kooperationen ableiten können. Und auch zum Thema Biodiesel sind wir mit einem Forschungsprojekt an der Uni Hohenheim im Gespräch. Weiterhin werden wir in Kürze einige Bewohner aus Kasambya in ein landwirtschaftliches Schulungszentrum ins 200 Kilometer entfernte Masaka schicken, wo sie lernen, qualitative gute Produkte für den einheimischen Markt zu produzieren. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten in Ruhiira, einem Milleniumsdorf der Vereinten Nationen in Uganda diskutieren wir derzeit mit der Columbia University in New York, die diese Projekte im Auftrag der UN wissenschaftlich begleitet. Sie sehen, es geht richtig los.“ berichtet Peter Hurrelmann weiter. In einem Grußwort würdigt Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers den ganzheitlichen Ansatz der „Father Charles Convention“ als ein vorbildliches Beispiel. Er ist überzeugt, dass das Projekt auf beiden Seiten in guten Händen liegt.
Pressestimmen
26.6. - Warum tun wir das eigentlich?
11.6. - Mobilität - Wozu?
Einschätzungen eines Uganda-Kenners.
Viele der erwachsenen Bewohner haben unser kleines, abgelegenes Kasambya in ihrem Leben noch nie verlassen.
Warum ist das so? Fehlt es den Menschen an Neugier zu erfahren, was für eine Welt sich hinter den nächsten Wegbiegungen für sie auftut? Fehlt es ihnen an Mut, Neuland zu betreten? Oder gibt es einfach keine Möglichkeiten der Fortbewegung?Heinz van den Berg ist in unserem Projekt verantwortlich für den Transport von Personen und Waren und hat sich dazu so seine Gedanken gemacht.
„Ich war vor 4 Jahren in Uganda und kann mir gut vorstellen, dass man lieber zu Hause bleibt als durch knietiefe "Pfützen" auf glitschigen Lehmwegen mühsam voran zu kommen, ohne dass man irgendeinen Nutzen sieht, sich den Strapazen auszusetzen.“ resümiert er.„Tun wir den Menschen einen Gefallen, indem wir ihnen die Welt eröffnen? Ich meine ja, denn ihr Leben im Busch ist so manchen Gefahren ausgesetzt, die das Leben - vor allem der Kinder - konkret gefährden. Verdorbenes Wasser, Missstände in der Hygiene, Unzureichende medizinische Versorgung und so weiter. Schon ein in den Fuß getretener Dorn wird da zum Problem. Es fehlt in Kasambya an der einfachsten Infrastruktur: Ein planierter Weg aus dem Dorf heraus könnte schon helfen bei den häufigen starken Regenfällen die Strecken passierbar zu halten.

Wenn wenigstens e i n Moped zur Verfügung stünde, um ein krankes Kind schneller in ein Krankenhaus zu transportieren. Wenn wenigstens e i n Dorfbewohner ein Fahrzeug steuern könnte. Ja, wenn... Wir gehen das Ziel, Kasambya in 5 Jahren ökonomisch auf eigene Füße zu stellen, systematisch an. Wir werden die Eigenmotivation der Dorfbewohner und die Nachhaltigkeit unserer Maßnahmen obenan zu stellen.Was die Mobilität anbelangt, suche ich nicht nur nach Fahrzeugen, sondern natürlich auch nach einheimischem Potenzial für den Wegebau, um den Transport von Personen und Material nachhaltig zu gewährleisten. Meine Kontakte aus dem Jahre 2004 werden mir sicherlich dabei helfen.“
4.6. - "Good Hope in Kasambya"
Bad Honnef, morgens gegen 7.30 Uhr
Einem Autokorso gleich quälen sich große und kleine PKW durch die engen Straßen zu Kindergärten und Schulen. Eltern liefern ihre Kinder aus Sorge um deren Sicherheit direkt vor den Toren der jeweiligen Einrichtung ab.
Kasambya, Uganda
Ganz anders sieht es in dörflichen Gegenden Ugandas aus. Beschwerliche Fußwege von mehr als 5 km Länge ohne die Begleitung Erwachsener sind dort auch für vier- und fünfjährige Kinder an der Tagesordnung, wenn sie eine Vorschule oder eine Schule besuchen wollen.
Diesen unerträglichen Zustand nahmen Henry Ssenkaatuuka und Moses Mupanda zum Anlass, mit der Unterstützung von Isaac Kisumbo die „Good Hope Infants School“ zu gründen. Diese Schule liegt im Bezirk Kasambya – Mityana. Sie wurde 2003 gegründet, u.a. mit der Intention, einen annehmbaren Schulweg zu ermöglichen, die Qualität der Schulbildung deutlich zu verbessern und neue Arbeitsplätze in der Nähe zu schaffenWas als kleines Projekt mit 37 Kindern begann, ist mittlerweile eine stattliche Schule mit insgesamt 220 Schülerinnen und Schülern, die eine Vorschule und eine Schule bis Klasse 7 beinhaltet.

„Unterstützt wird dieses Vorhaben auch durch das unermüdliche Engagement der Eltern. Viele Schwachstellen behindern den Schulablauf, wie z. B. der schlechte Zustand der Gebäude, das Fehlen einer direkten Wasserversorgung, die aufgrund der großen Armut oft stockenden Elternbeiträge, wodurch Schulmaterial und andere Notwendigkeiten nicht im notwendigen Umfang angeschafft werden können.“, sagt Ursel Nunner, als Lehrerin verantwortlich für die Schulbildung im Projektteam in Bad Honnef.
Trotz dieser Einschränkungen und Missstände haben es die Gründer dieser Schule geschafft, eine Schulspeisung für die Kinder zu gewährleisten, und sie setzen sich weitere ehrgeizige Ziele.
So plant man natürlich eine Gebäudesanierung, eine direkte Wasserversorgung und ein Internat für solche Kinder, die die „Good Hope Infants School“ besuchen möchten, aber weiter entfernt wohnen. Ebenso arbeiten die Lehrerinnen und Lehrer an der stetigen Verbesserung des Bildungsstandards im Dorf, um den Kindern den Einstieg in weiterführende Schulen in benachbarten Städten zu ermöglichen. Nur durch eine nicht abreißende Kette von gründlicher Schulbildung und anschließender Berufsausbildung ist die Chance gegeben, eine Arbeitsstelle zu finden und so der Armut zu entrinnen.Die „Father Charles Convention“ hat auch hier im Rahmen ihrer Hilfe zur Selbsthilfe erste Maßnahmen zur Unterstützung eingeleitet und dafür gesorgt, dass marode Schulbänke erneuert werden. Weitere Schritte zur Verbesserung der Qualität werden folgen.
23.5. - AIDS ist nicht das große Problem
„Die häufigsten Krankheiten in Uganda sind die, welche am leichtesten zu vermeiden wären, nämlich Malaria, Durchfall, Wurmbefall, Erkrankungen der Luftwege, und besonders Pilzerkranklungen der Haut. Gelegentlich kommen auch Schlangenbisse vor.“ sagt Dr. Ulrich Schmitz, Teilprojektleiter für Gesundheit und Hygiene im Team.

Natürlich gibt es auch Krankheiten die wir auch kennen, wie zum Beispiel Asthma, oder Bluterkrankungen wie Sichelzellanämie. Auch sind Unfälle und Verletzungen die Ursache schwerer Erkrankungen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Bevölkerung in Uganda liegt bei nur ca. 50 Jahren. Zum Vergleich werden Frauen in Deutschland durchschnittlich 80 und Männer 74 Jahre alt. Hauptgrund ist die hohe Kindersterblichkeit in Uganda. Durchschnittlich 13 Kinder von 100 werden keine 5 Jahre alt. Davon sterben ungefähr 7 schon im ersten Lebensjahr; meist kurz nach der Geburt. Die Ursachen für die hohe Kindersterblichkeit liegen in der schlechten Versorgung von Schwangeren und Gebärenden. Einerseits hat das viel mit den langen Wegen zu tun, die Menschen zurücklegen müssen, um Hilfe zu holen. Andererseits stirbt aber auch nahezu jede zweihundertste Frau bei der Geburt, da die meisten zuhause entbinden und dabei ohne professionelle Hilfe verbluten. Aids ist nicht mehr, wie allgemein angenommen wird, eine der häufigsten Krankheiten. Lange hat sich auch in Uganda alles um die Eindämmung der Aids-Pandemie konzentriert. Daher gibt es inzwischen gute Fortschritte und die Anzahl der Erkrankungen ist rückläufig. Da Malaria und andere Krankheiten vernachlässigt wurden, ist diese immer auch noch Haupttodesursache. Dabei ist diese Erkrankung durch Vorsorge und zwar Moskitonetze, die mit einem Pestizid imprägniert sind, gut vermeidbar. Weitere häufige Todesursachen liegen bei Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung. Nachts, besonders in der Regenzeit, ist es auch in Uganda kalt und oft fehlen Decken, und die Häuser sind auch nicht dicht. Und auch hier zeigt sich wieder, wie man mit Wissen und ganz einfachen Mitteln Menschenleben retten kann. An erster Stelle werden wir Dorfgesundheitshelfer ausbilden, deren Aufgabe insbesondere in der Vermeidung von Krankheiten liegt. Die Verhinderung von Erkrankungen durch Bau von Latrinen, Beratung über Nutzung von Moskitonetzen, sauberes Wasser durch Kontrolle des Wassers in den Zisternen und Hilfe in der Primärtherapie bei Verdacht auf Malaria sehen wir als deren Hauptaufgabe. Dafür müssen Basismedikamente im Dorf vorrätig sein. Oftmals warten die Eltern zu lange mit der Behandlung der Kinder, da diese ja mit Weg und Kosten verbunden sind. Kleine Kinder geraten dabei schnell in eine Anämie oder die Malariaerreger verursachen eine Gehirnmalaria. Beides endet oftmals tödlich. Auch werden wir für ausreichend Moskitonetze sorgen, insbesondere für Schwangere und Familien mit Kindern. Ebenso sollen ehrenamtliche traditionelle Hebammen geschult werden, um Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt zu vermeiden.
11.05. - Strom für alle
„Im Durchschnitt verbraucht jeder von uns zehnmal so viel Strom, wie ein Mensch in Uganda.“ sagt Gabor Pribil, Teilprojektleiter für Energie in unserem Projekt.
.

Strom, der fürs Heizen und Kühlen, Beleuchtung, Kochen, Waschen und Trocknen, Fernsehen und Computer für unser modernes Leben unerlässlich ist.
Strom, der in Europa im Wesentlichen in Atomkraftwerken, Kohlekraftwerken, Gasturbinen, Windkraftwerke und Photovoltaikanlagen erzeugt wird. Wir haben gelernt, großzügig mit Energie umzugehen. Und ohne Strom würde unsere Wirtschaft und unser privates Leben sofort zusammenbrechen. In Kasambya leben die Menschen ohne Strom. Um jedoch einen gewissen wirtschaftlichen Fortschritt zu erreichen, ist Strom jedoch eine notwendige Grundvorraussetzung. Um für Kasambya eine passende Energieversorgung zu finden steht auch hier am Anfang die gründliche Analyse. Die erste Frage lautet, wofür brauchen die Dorfbewohner Energie? Klar, dass die Konservierung von Lebensmitteln eine ganz wichtige Funktion einnimmt. Um den Tag zu verlängern, ist auch Beleuchtung wichtig. Werkstätten können ebenfalls nur mit Hilfe von elektrischen Maschinen produzieren. Die Menge jetzt und in Zukunft muss ermittelt werden, um die größe einer Anlage zur Stromerzeugung planen zu können. Es gibt viele Wege, Strom zu erzeugen. Wir haben uns Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und werden uns auch bei der Stromversorgung an diesen Grundsatz halten. Mögliche nachhaltige Energieerzeuger können die Sonne, der Wind, das Wasser, Biomasse sowie Bewegung sein. Weitere Rahmenbedingungen wie zum Beispiel die Höhe der Bäume für den eventuellen Einsatz von Windkraft-, oder Solaranlagen. Gibt es in Uganda Lieferanten, und wie sind die derzeitigen Preise? Um Nachhaltig zu arbeiten, müssen natürlich auch Spezialisten zur Wartung und Reparatur der Anlagen ausgebildet werden. „Die Herausforderungen sind in jder Hinsicht so ganz anders als bei uns. Ein spannendes Projekt, bei dem wir alle eine Menge lernen werden.“ freut sich Gabor Pribil.
21.04. - T-Mobile spendet 2 Mobiltelefone für das Projekt
InIn Afrika ist, wegen des fast nicht vorhandenen Festnetzes, Mobiltelefonie ein Wachstumsmarkt. In fast allen Ländern des Kontinents steigt die Zahl der Handys rasant. Damit wir mit unseren Projektmitarbeitern vor Ort permanent Verbindung halten können, hat uns die T-Mobile freundlicherweise 2 Mobiltelefone gespendet. Mit den Telefonen kann man aber nicht nur telefonieren, sondern über ein eingebautes Modem machen sie das Laptop sogar internetfähig.
So ist gewährleistet, dass wir mit unseren Projektpartnern vor Ort schneller kommunizieren können.
18.4. - Internet wird zur Schlüsseltechnologie
Die Deutsche Telekom spendet 3.000€
Die Erarbeitung und der Austausch von Wissen sind die Basis unseres Wohlstandes. In einer stürmischen Revolution haben wir uns in den letzten 30 Jahren von einer industriellen Gesellschaft zur Informationsgesellschaft weiterentwickelt.

Das Internet spielt dabei die entscheidende Rolle und ist zur Unterstützung unserer Bildung, der Informationsbeschaffung und dem Austausch von Informationen nicht mehr wegzudenken. Es ist die Grundlage für unser florierendes Wirtschaftssystem.
Aus den gleichen Gründen ist das Internet für die ökonomische Unabhängigkeit Kasambyas zwingend erforderlich.
Der Anschluss Kasambyas an das World-Wide-Web ist in drei Phasen geplant. Zunächst werden die Projektmitarbeiter vor Ort mit Notebooks und Anschlüssen versorgt, um einen reibungslosen und schnellen Projektablauf zu gewährleisten.
Zur nachhaltigen Wissenssicherung sollen in einem zweiten Schritt die Kinder des Dorfes an ihrer Schule mit dieser Technologie fit gemacht werden.
In einer dritten Phase soll die Produktion und der Handel mit Waren durchs Internet unterstützt werden.
Im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung hat die Deutsche Telekom AG hier ihre Unterstützung zugesichert. Mit einer großzügigen Spende von 3.000 Euro, die letzte Woche von der Leiterin für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung der Deutschen Telekom AG, Claudia Schwab an das Team der Father Charles Convention übergeben wurde, soll das Projektmanagement vor Ort mit Notebooks und Anschlüssen versorgt werden.
16.04. - "Volkszählung" in Kasambya
Um ein komplexes Projekt wie unseres umzusetzen, braucht man natürlich erst einmal jede Menge Informationen.

Wie viele Kinder gibt es genau und wie alt sind sie? Besuchen sie die Schule und welche Leistungen erbringen sie dort? Welche Fähigkeiten haben die Erwachsenen? Wer kann lesen, schreiben und rechnen und eventuell Englisch sprechen? Wer wohnt wo und welche Krankheiten haben die Menschen? Fragen über Fragen, die wir zur Zeit mit einem Zensus erheben. Eine „Volkszählung“, die die Daten für die Umsetzung unserer Ziele erhebt. Angefangen von grundsätzlichen Informationen wie Name und Geburtsdatum wird alles erhoben, was für die Bearbeitung der Teilprojekte notwendig ist. Der Bereich Gesundheit/Hygiene muss für die Vorbeugung von Krankheiten wissen, wer welche Impfungen hat und auch die hygienischen Maßnahmen interessieren hier sehr. Aber auch zur Genesung benötigen wir Informationen über die Krankheiten der Menschen. Natürlich können und wollen wir kein Krankenhaus bauen, aber man kann mit kleinen medizinischen oder zum Teil auch nur organisatorischen Maßnahmen den Gesundheitszustand der Menschen in Kasambya deutlich verbessern. Im Bereich Kinderbildung werden Daten über die Anzahl der Kinder in den einzelnen Klassen benötigt. Kinder können eventuell nicht zur Schule gehen, weil ihre Eltern ihnen keine Schuluniform kaufen können. Der Ausbildungsstand der Lehrer ist ebenso wichtig, wie die Ausstattung der Schule mit verschiedenen Einrichtungen und Material. Auch die beruflichen Interessen der Erwachsenen sind wichtig, um hier nach den Befähigungen der Menschen entsprechende Berufe auszuwählen, die sie erlernen können. Wie setzen sich die Familien zusammen? Um zu wissen, in welchem Haus wie viele Menschen in einer Familie zusammenwohnen, wurden von uns zunächst Hausnummern verteilt. Diese Daten sind wichtig, um zum Beispiel die Versorgung mit Energie planen zu können. Der Zensus wird in wenigen Tagen starten und uns in einigen Wochen erste Ergebnisse liefern. Wir sind gespannt.
11.04. - Aktuelle News von Uwe Beydemüller aus Kampala.

Die Situation in Kenya stabilisiert sich, aber der Norden Ugandas kommt nicht zur Ruhe. "Boda" Chaos in Kampala
02.04. - Familie Ost spendet 1.000€:
"Hilfe zur Selbsthilfe mit größter Offenheit"

„Ein unternehmerischer Ansatz und strikte nachhaltige Ziele sind die wichtigsten Merkmale eines erfolgreichen Entwicklungshilfeprojekts.“ sagt der Bad Honnefer Bürger Friedhelm Ost, früherer Sprecher der Bundesregierung und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des deutschen Bundestages. Seine Familie und er waren von dem professionellen Ansatz sofort überzeugt und spendeten spontan 1000€.
31.03. - Die Vereinten Nationen würdigen die Strategie der Father Charles Convention.

Ramu Damodaran leitet den Civil Society Service der Vereinten Nationen in New York. Zu den Aufgaben seiner Institution gehört die Kommunikation mit Organisationen des Nichtregierungs-, des akademischen und des privaten Sektors, sowie mit der allgemeinen Öffentlichkeit. Wir trafen ihn als Keynote-Speaker auf der "Global Conference" anlässlich der CeBIT in Hannover, auf der die Leader der weltgrößten IT-Konzere sich über das Thema "Wie kann Informations- und Kommunikationstechnologie die globale Zivilgesellschaft verändern?" diskutierten.
Wir konnten ihn am Rande der Konferenz von unserem Projekt überzeugen und er hat uns die ihm mögliche Unterstützung zugesagt.
18.03. - Wir haben eine eigene Kolumne in der Honnefer Wochenzeitung.
Wir sind jetzt auch außerhalb unseres Internetauftrittes vorhanden. In der Bad Honnefer Wochenzeitung können wir jetzt permanent über Kasambya berichten. Mindestens wöchentlich haben wir einen Atikel geplant, denn es passiert viel in unserem Projekt.
Hier der Link...

15.03. - And the winner is..."Father Charles Convention"
Am 15.3. haben wir anlässlich eines von der Landesregierung NRW ausgeschriebenen Wettbewerbs für die beste Kommunikation von 38 teilnehmenden afrikanischen Vereinen den 3. Platz belegt. Der Preis ist mit 250€ dotiert und kommt natürlich ohne Abzüge den Menschen in Kasambya zu Gute.

Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Thomas Kufen würdigte in seiner Laudatio unter anderem besonders die Professionalität in der Vorbereitung und Durchführung unseres Kickoffs.

08.02. - Unruhen in Kenya belasten zunehmend das öffentliche Leben in Uganda
Die Einschätzung der aktuellen politische Lage bekommen wir ab sofort ungefiltert "Aus erster Hand" von dem

ehemaligen Bad Honnefer Uwe Beydemüller, der jetzt in Kampala wohnt und arbeitet. Hier seine Einschätzung.
14.01. - Kickoff
Wir sind gestartet. Mit einem Kickoff (Download) haben wir der Öffentlichkeit unser Projekt vorgestellt. Fünf Jahre werden wir uns nun in klar definierten Schritten auf unser Ziel zubewegen, das kleine Kasambya nachhaltig öknomisch unabhängig zu machen. Schon am Vormittag gabs erste Meldungen in den Lokalnachrichten von Radio Bonn-Rhein-Sieg. WDR Lokalzeit hat gegen 11.00 Uhr dann den Beitrag für den Folgetag mit uns aufgenommen. Auch alle größeren Zeitungen haben berichtet.

Abends haben ca. 50 Meinungsbildner und Interessierte unserem ca. einstündigen Kickoff im Katholisch Sozialen Institut in Bad Honnef beigewohnt.
Zum Abschluss spendete unser Schirmherr Herr Joachim Sikora in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Forums für Kirche und Politik spontan 1.000 € für unser Projekt.
31.12. - 35 Häuser sind mit Wasser versorgt
Es hat nur zweieinhalb Jahre gedauert bis von der ersten Idee die letzten Häuser mit Zisternen versorgt werden konnten.170 Menschen haben jetzt ständigen Zugriff auf Trinkwasser an ihrem Haus.
11.12. - Kurbelradios für die Neugier ?
Heute haben 29 Radios die Reise nach Kasambya angetreten. Die Radios funktionieren ohne Batterien. Wenn man 3 Minuten an dem eingebauten Dynamo kurbelt, kann man 30 Minuten Radio hören.
Warum Radios?
Ein Großteil der erwachsenen Bewohner haben noch nie Kasambya verlassen. Um ihre Neugier zu schüren werden wir sie in einem ersten Schritt mit Radios versorgen, damit sie über aktuelle Informationen verfügen, und so neugierig darauf werden, wie sich das Leben außerhalb ihres Dorfes verändert.
03.12.2007 - Schulbänke für die kleinen Kasambyaner

Über 1.000 Euro hat die Schulgemeinschaft der GGS auf ihrem diesjährigen Schulfest eingenommen. Egal, ob man den, von den Müttern liebevoll gebackenen Kuchen probiert oder in eine herzhafte Bratwurst gebissen hat, alle Leckereien aber auch die Getränke wurden verkauft. Vom gesamten Erlös, der heute anlässlich einer Adventsfeier an Father Charles überreicht wurde, bekommen die Kinder aus Kasambya endlich richtige Schulbänke.
Wir bedanken dafür herzlich bei allen großen und kleinen Helfern der GGS Reichenberg im Namen der Menschen in Kasambya für diese großzügige Unterstützung. Die Spende bildet einen der ersten Bausteine für die Verbesserung der Kinderbildung in unserem Gesamtprojekt. Wir werden umgehehnd die Hertsellung der Schulbänke bei einer Tischlerei in Naluggi beauftragen und das gespendete Geld auf die Reise schicken.
Wie es weitergeht...in Kürze hier.
20.10.2007 - Wir treten auf dem Schulfest der GGS Reichenberg auf.
Die FCC war dort mit einem kleinen Stand vertreten. Spontan spendeten die Besucher insgesamt 100€.

19.10.2007 - Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit der "FCC" bestätigt.
Es dürfen anerkannte Spendenquittungen ausgestellt werden. Steuernummer 222/5735/2938
4.9.2007 - Es gibt eine Spendenkontonummer.
Wir haben bei der Stadtsparkasse Bad Honnef ein Spendenkonto eingerichtet.
Kontonummer: 20004255, Bankleitzahl: 380 512 90
24.08.2007 - "Father Charles Convention e.V." ist gerichtlich eingetragen.
Das Amtsgericht Königswinter hat den Verein unter der Nummer VR 865 in das Vereinsregister eingetragen.
4.07.2007 - Wir haben eine Homepage.
Wir sind über http://fachco.de im Internet erreichbar.
22.06.2007 - Das Amtsgericht hat den Eingang des Antrags bestätigt.
Jetzt dauert es nur noch wenige Wochen, bis wir arbeitsfähig sind.
18.06.2007 - Notartermin.
Wir haben die "Father Charles Convention" als Verein beim Notar eingereicht.
Über 1.000 Euro hat die Schulgemeinschaft der GGS auf ihrem diesjährigen Schulfest eingenommen. Egal, ob man den, von den Müttern liebevoll gebackenen Kuchen probiert oder in eine herzhafte Bratwurst gebissen hat, alle Leckereien aber auch die Getränke wurden verkauft. Vom gesamten Erlös, der heute anlässlich einer Adventsfeier an Father Charles überreicht wurde, bekommen die Kinder aus Kasambya endlich richtige Schulbänke.
Wir bedanken dafür herzlich bei allen großen und kleinen Helfern der GGS Reichenberg im Namen der Menschen in Kasambya für diese großzügige Unterstützung. Die Spende bildet einen der ersten Bausteine für die Verbesserung der Kinderbildung in unserem Gesamtprojekt. Wir werden umgehehnd die Hertsellung der Schulbänke bei einer Tischlerei in Naluggi beauftragen und das gespendete Geld auf die Reise schicken.
Wie es weitergeht...in Kürze hier.
20.10.2007 - Wir treten auf dem Schulfest der GGS Reichenberg auf.
Die FCC war dort mit einem kleinen Stand vertreten. Spontan spendeten die Besucher insgesamt 100€.

19.10.2007 - Das Finanzamt hat die Gemeinnützigkeit der "FCC" bestätigt.
Es dürfen anerkannte Spendenquittungen ausgestellt werden. Steuernummer 222/5735/2938
4.9.2007 - Es gibt eine Spendenkontonummer.
Wir haben bei der Stadtsparkasse Bad Honnef ein Spendenkonto eingerichtet.
Kontonummer: 20004255, Bankleitzahl: 380 512 90
24.08.2007 - "Father Charles Convention e.V." ist gerichtlich eingetragen.
Das Amtsgericht Königswinter hat den Verein unter der Nummer VR 865 in das Vereinsregister eingetragen.
4.07.2007 - Wir haben eine Homepage.
Wir sind über http://fachco.de im Internet erreichbar.
22.06.2007 - Das Amtsgericht hat den Eingang des Antrags bestätigt.
Jetzt dauert es nur noch wenige Wochen, bis wir arbeitsfähig sind.
18.06.2007 - Notartermin.
Wir haben die "Father Charles Convention" als Verein beim Notar eingereicht.
Überschriften
| » | In Uganda ist der Gast König - suedkurier.de
suedkurier.deIn Uganda ist der Gast Königsuedkurier.deKönigsfeld/Uganda – Leonie Benker, Langzeitvol ... |
| » | Uganda: Umgeben von Seen und dem weißen Nil - suedkurier.de
Uganda: Umgeben von Seen und dem weißen Nilsuedkurier.deLand: Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrik ... |
| » | Zahngold hilft in Uganda - Augsburger Allgemeine
Augsburger AllgemeineZahngold hilft in UgandaAugsburger AllgemeineNicht aber für den Verein „Hilfe f ... |
| » | Uganda richtet erstes Handy-Netzwerk für Flüchtlinge ein - Nachrichten-Magazin | Internetzeitung | OPEN-REPORT.de
Nachrichten-Magazin | Internetzeitung | OPEN-REPORT.deUganda richtet erstes Handy-Netzwerk für Flüch ... |
| » | Bürgerkrieg: Ugandas Rebellenarmee verschleppt hunderte Kinder in den Kongo - ZEIT ONLINE
Bürgerkrieg: Ugandas Rebellenarmee verschleppt hunderte Kinder in den KongoZEIT ONLINEVor fast fünf ... |
Veröffentlichungsdatum: Mon, 06 Sep 2010 09:12:10 GMT+00:00





